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	<title>Musikinstrumente für Kinder &#187; Musikinstrument</title>
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	<description>Ein Eltern-Ratgeber</description>
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		<title>Das Jeki Programm</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 05:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Doering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jeki]]></category>
		<category><![CDATA[grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[jedem kind ein instrument]]></category>
		<category><![CDATA[Musikinstrument]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedem Kind ein Instrument! Aber welches?
Hinter dem Kürzel JeKi verbirgt sich das Motto Jedem Kind ein Instrument. Die kulturelle Bildungsinitiative ist ein Beitrag zum Programm der Kulturhauptstadt Europas. Der Name ist Programm: Bis zum Jahr 2010 soll jedem Grundschulkind des Ruhrgebiets ermöglicht werden, im Rahmen seiner Grundschulzeit ein Musikinstrument seiner Wahl zu erlernen. Anders als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><h2>Jedem Kind ein Instrument! Aber welches?</h2>
<p>Hinter dem Kürzel JeKi verbirgt sich das Motto <strong><em>Jedem Kind ein Instrument</em></strong>. Die kulturelle Bildungsinitiative ist ein Beitrag zum Programm der Kulturhauptstadt Europas. Der Name ist Programm: Bis zum Jahr 2010 soll jedem Grundschulkind des Ruhrgebiets ermöglicht werden, im Rahmen seiner Grundschulzeit ein Musikinstrument seiner Wahl zu erlernen. Anders als die sogenannten Bläserklassen, die vor allem in den unteren Jahrgangsstufen vieler weiterführenden Schulen eingerichtet werden, zielt das Jeki Programm auf die Grundschule und hier wiederum auf alle 4 Klassen. Entwickelt wurde das Programm von der Kulturstiftung des Bundes, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V. Das Jeki Projekt wurde erstmals im Schuljahr 2005/2006 eingesetzt und beschränkt sich zunächst auf die Städte des Ruhrgebiets. Mittelfristig ist eine Ausweitung auf NRW Städte außerhalb des Ruhrgebiets geplant, wobei das Programm natürlich auch in den anderen Bundesländern aufmerksam verfolgt wird.</p>
<h2>Welches Ziel steckt hinter dem Jeki Projekt?</h2>
<p>Das erklärte Ziel liegt in einer breiten Musikalisierung der Grundschüler. Erklärtermaßen geht es darum, der Musik das Elitäre zu nehmen und auch Kindern aus den sogenannten bildungsfernen Schichten einen Zugang zur Musik und insbesondere des Instrumentalunterrichts zu ermöglichen. Während sich an traditionellen Musikschulen in der Tendenz eher die Mittelstandskinder aus gutbürgerlichem Hause wiederfinden, möchte man im Rahmen des Jeki Projektes die Musikschullehrer gewissermaßen von der Musikschule an die Grundschule deligieren, um dort auch diejenigen Kinder für Musik zu begeistern, die nicht zu der potentiellen Klientel der herkömmlichen Musikschule gehört. De facto sieht es also so aus, dass ein Musikschullehrer gemeinsam mit der Grundschullehrerin vor die Grundschulklasse tritt und dort allen Kindern zunächst einen allgemeinen, später auch einen speziellen Instrumentalunterricht zukommen lässt. Musikalisierung in der Breite lautet die Devise.</p>
<h2>Es ist nicht alles Gold, was glänzt</h2>
<p>Das Ziel ist ehrgeizig, die Umsetzung läuft seit einigen Jahren im Probebetrieb an Grundschulen des Ruhrgebiets, die Probleme zeigen sich in der Praxis. Einer der Hauptkritikpunkte: Dadurch, dass Musikschullehrer gewissermaßen an die Grundschulen abkommandiert werden, schwächt man zwangsläufig die eigentliche, die traditionelle Arbeit der Musikschulen: Qualitativ hochwertigen Unterricht. Eltern, deren Kinder am Jeki Projekt teilnehmen, verzichten meistens darauf, ihre Kinder noch zusätzlich an einer Musikschule anzumelden. Wenn man sich die Arbeit eines Musikschullehrers ansieht, ergibt sich etwas überspitzt formuliert das folgende Szenario: Anstatt an einem Tag 10 Kindern gezielten Einzelunterricht an einem Musikinstrument zukommen zu lassen, unterweist derselbe Musiklehrer nun im gleichen Zeitraum 100 Kinder doch recht allgemein und in einer großen Gruppe an einem oder mehreren Instrumenten. Aufgrund des unterschiedlichen Hintergrunds der einzelnen Kinder innerhalb einer nach dem Zufallsprinzip zusammengewürfelten Klassengemeinschaft, liegt der kleinste gemeinsame Nenner doch meist sehr tief. Oft werden als positive Effekte Stichworte wie &#8220;soziale Kompetenz&#8221; oder &#8220;Zusammengehörigkeitsgefühl&#8221; genannt. Die tatsächliche musikalische Qualität der Ausbildung an den Instrumenten wird in den allermeisten Fällen doch sehr deutlich hinter entsprechenden Ergebnissen an traditionellen Musikschulen zurückstehen. Weitere Probleme liegen darin, dass entgegen der ursprünglichen Vorgaben inzwischen viele Honorarkräfte an die Schulen entsandt werden. </p>
<h2>Fazit</h2>
<p><em>Jedem Kind ein Instrument</em> ist ein ambitioniertes Projekt, das von Seiten der Lokal-, Landes- und Bundespolitik viele Sympathien erfährt und auf vielfältige Weise unterstützt wird. Ob das Projekt auch über den zugesagten Zeitraum 2011 hinaus finanziert wird &#8211; und wenn ja, von wem &#8211; wird sich erst noch zeigen müssen. Ich denke, man sollte sich dem Thema etwas gelassener nähern. Wenn ein Kind die Möglichkeit hat, über das Jeki Programm Musikinstrumente zu erleben, dann ist das zunächst einmal eine gute Sache. Wenn es dann auch noch ein Kind ist, das ohne das Jeki Projekt eben nicht mit einem Musikinstrument in Berührung gekommen wäre &#8211; umso besser. Wenn man auf diese Weise feststellt, dass Interesse besteht, dann liegt es in der Eigenverantwortung der Eltern, die eigenen Kinder über das Jeki Projekt hinaus an einem Musikinstrument ausbilden zu lassen. Entscheidend ist doch, dass die Kinder Gelegenheit bekommen, auszuprobieren, was ihnen gefällt und was nicht. Für Eltern und Kinder, die keine Möglichkeit haben, am Jeki-Programm teilzunehmen und die ferner auch keine Möglichkeit haben, einen Tag der offenen Tür oder ähnliches bei einer örtlichen Musikschule zu erleben, wurde dieses Musikinstrumentenportal ins Leben gerufen. Der erste Schritt zum Musikinstrument sollte mit ganz besonderer Sorgfalt gegangen werden: Nämlich die Auswahl des richtigen Musikinstruments für das jeweilige Kind. Hierzu wiederum ist es wichtig, herauszufinden, welche Art von Musik dem Kind überhaupt gefällt. Klassik? Rock? Folklore? Zu diesem Themenkomplex gibt es einen ausführlichen Artikel: <a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/1/jeki/welches-musikinstrument/">Welches Musikinstrument für mein Kind?</a></p>
<p><a href="http://www.jedemkind.de/">Hier gibt es weitere offizielle Informationen zum Jeki Programm.</a> </p>
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		<title>Das Glockenspiel</title>
		<link>http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/293/ratgeber/das-glockenspiel/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Doering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[glockenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[hörbeispiel]]></category>
		<category><![CDATA[instrument]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Hörbeispiel zum Glockenspiel:
Die Musiker hinter den Hörbeispielen
Das Glockenspiel zählt genau wie das Xylophon zu den Percussion-Instrumenten. Es ist zugleich der wichtigste Vertreter der sogenannten Orffschen Instrumente und wird oft zur musikalischen Früherziehung von Kindern eingesetzt. Carl Orff (weltberühmt: seine Komposition Carmina Burana) war nicht nur ein bedeutender Komponist des 20. Jahrhunderts, sondern widmete sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ein Hörbeispiel zum Glockenspiel:</p>
<p><a href="http://www.englisch-jetzt.de/musiker_spielen_kinderlieder.html">Die Musiker hinter den Hörbeispielen</a></p>
<p>Das Glockenspiel zählt genau wie das Xylophon zu den Percussion-Instrumenten. Es ist zugleich der wichtigste Vertreter der sogenannten Orffschen Instrumente und wird oft zur musikalischen Früherziehung von Kindern eingesetzt. Carl Orff (weltberühmt: seine Komposition Carmina Burana) war nicht nur ein bedeutender Komponist des 20. Jahrhunderts, sondern widmete sich bereits in den 30er Jahren der musikpädagogischen Arbeit mit Kindern. Hierfür setzte er Instrumente ein, die relativ leicht und intuitiv zu spielen sind, wie etwa das Glockenspiel. In der einfachen Tonerzeugung liegt auch die wichtigste Parallele zu dem anderen traditionellen Einstiegs-Musikinstrument für Kinder, der Blockflöte. Für die Tonerzeugung beim Glockenspiel werden Metallplättchen unterschiedlicher Länge (und daher unterschiedlicher Tonhöhe) mit mindestens einem (üblicherweise natürlich 2) Holz- oder Kunststoffschlegeln angeschlagen. Laien verwechseln das Glockenspiel gerne mit einem Xylophon. Dieses ist im Vergleich zum Glockenspiel meist größer, klingt tiefer und hat Klangstäbe aus Holz (Xylo=griechisch für Holz). Hier ist die Nähe zu den anderen Percussion-Instrumenten noch deutlicher als beim Glockenspiel. Eine weitere Parallele zwischen Glockenspiel und Blockflöte: Während es mit beiden Instrumenten buchstäblich kinderleicht ist, Töne zu erzeugen und die ersten einfachen Lieder zu spielen, kann man ebenso wie bei allen anderen Musikinstrumenten nur durch viel Übung und Einsatz zu echter Virtuosität gelangen. </p>
<h2>Intuition</h2>
<p>Wie oben bereits angeführt, kann bereits ein Kleinkind je nach Entwicklungsstand und Musikalität etwa ab 3 &#8211; 5 Jahren ein Glockenspiel intuitiv bedienen. Ein musikalisches Kind wird sich (meist auch schon ohne Anleitung durch Erwachsene) am selbst ausgelösten Klang erfreuen. Auf diese Weise entsteht Motivation, sich weiter mit dem Instrument zu beschäftigen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurde dieses spielerische Entdecken der Musik mit Hilfe des Glockenspiels leider zurückgedrängt bzw. ersetzt durch kleine elektronische Piepskisten jedweder Art. Billigste Musikelektronik kombiniert mit billigstem Plastik und einigen LEDs löst bei Tastendruck nervige Quäksounds aus oder auch gleich ganze &#8220;Lieder&#8221;, die piepsender &#8211; und quäkenderweise durch das Kinderzimmer schallen. Hierbei kann ein Kind nichts lernen!  Möchten Sie Ihr kleines Kind an die Musik heranführen? Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, doch in den allermeisten Fällen werden Sie Ihrem Kind und Ihnen mit einem Glockenspiel einen besseren Einstieg in die Welt der Klänge schenken als mit einem billigen <a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/65/ratgeber/die-keyboards/">Kinder-Keyboard</a>!  </p>
<h2>Warum es gut klingt</h2>
<p>Den hohen und kristallklaren Klang des Glockenspiels empfinden Kinder üblicherweise als sehr angenehm (vergleichen Sie das Klangbeispiel zum Glockenspiel oben doch mal mit typschen Billig-Keyboardsounds). Da ein Kinder-Glockenspiel lediglich die Töne der C-Dur Tonleiter enthält (die auf der Klaviertastatur den weißen Tasten entsprechen), klingt auch noch eine &#8220;zufällige&#8221; Aneinanderreihung der Töne (also Anarchie statt Melodie) dennoch angenehm (zumindest für Kinderohren). Es gibt auch keine &#8220;schrägen&#8221; Töne &#8211; denn entweder man trifft eine Klangplatte oder nicht. Bei einer Violine etwa dauert es selbst bei musikalischen Kindern vergleichsweise lange, bevor die Töne auch wirklich getroffen werden und ein Kind beispielsweise ein &#8220;reines&#8221; C greift und nicht &#8220;fast&#8221; ein C.<br />
Mit einem Glockenspiel &#8220;im Werkszustand&#8221; ist also nur eine einzige Tonart wirklich spielbar, nämlich C-Dur. Diese Einschränkung hinsichtlich der verschiedenen Tonarten ist jedoch für den Einstieg durchaus positiv zu bewerten. Üblicherweise liegen einem Glockenspiel auch noch einige &#8220;Austausch-Plättchen&#8221; bei, nämlich das &#8220;Fis&#8221; und das &#8220;B&#8221;. Wiederum bezogen auf eine Klaviertastatur kommen nun also 2 schwarze Tasten dazu: Das Fis und das B (gleichzeitig verschwindet leider das F und das H&#8230;). Wenn man nun beim Glockenspiel die beiden &#8220;F-Plättchen&#8221; gegen die beiden &#8220;Fis-Plättchen&#8221; austauscht, entsteht auf diese Weise eine G-Dur Tonleiter (in Notenform notiert, stünde nun ein &#8220;Kreuz&#8221; hinter dem Violinschlüssel), tauscht man das &#8220;H-Plättchen&#8221; gegen das &#8220;B-Plättchen&#8221; aus, entsteht die F-Dur Tonleiter (mit einem b hinter dem Violinschlüssel). Um ständiges Plättchenwechseln zu vermeiden, benutzen fortgeschrittene Spieler ein 2. Holzgestell, das lediglich die fehlenden Halbtöne enthält (also Cis, Dis, Fis Gis und B, entsprechend den schwarzen Tasten des Klaviers) und hinter dem ersten Gestell steht. <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/glockenspiel-spielen-lernen.html">Mit diesem 2. Gestell wird das Glockenspiel (oder auch das Xylophon) zu einem &#8220;vollwertigen&#8221; chromatischen Musikinstrument</a>. </p>
<h2>Was kostet ein Glockenspiel?</h2>
<p>Nicht viel &#8211; glücklicherweise &#8211; ein gut klingendes Glockenspiel gibt es bereits für weniger als 20 Euro. Aber gleich vorab ein dringender Appell: Wenn Ihr Kind das Glockenspiel als Musikinstrument kennenlernen soll und nicht als Spielzeug, dann kaufen Sie bitte auch ein Musikinstrument und kein Spielzeug. Oder anders ausgedrückt: Musikinstrumente kauft man in einem Musikgeschäft und nicht in einem Spielzeugladen. Während der Online-Kauf anderer Musikinstrumente durchaus überlegt sein will, kann man ein Qualitäts-Glockenspiel auch ruhigen Gewissens online kaufen. Unser <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/instrumente-online-musicstore/glockenspiel.html">Einkaufsführer Glockenspiel</a> hilft bei der Auswahl und zeigt empfehlenswerte Modelle der Einsteigerklasse.</p>
<h2>Alle Klangbeispiele der verschiedenen Musikinstrumente<br />
stammen von den folgenden Kinder-Medien:</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0036IBKCK&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B002HMNUK6&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3981160045&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Die Hörbeispiele selbst sind erschienen auf der Audio CD &#8220;Musikinstrumente für Kinder&#8221; und können bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004FB2GXO?ie=UTF8&#038;tag=englilernemit-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B004FB2GXO">Amazon</a> oder bei <a href="http://itunes.apple.com/de/album/musikinstrumente-fuer-kinder/id407933139">iTunes</a> heruntergeladen werden.</p>
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		</item>
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		<title>Gitarren für Kinder</title>
		<link>http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/11/ratgeber/kinder-gitarre/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 21:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Doering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[akustische Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[E-Gitarre]]></category>
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		<description><![CDATA[Hörbeispiel: Akustische und elektrische Gitarre (Weitere Hörbeispiele gibt es bei den jeweiligen Artikeln zur akustischen und elektrischen Gitarre)
Die Musiker hinter den Hörbeispielen
Die Gitarre, das unbekannte Wesen
Gitarre? Unbekannt? Wieso? Jeder weiß doch, was eine Gitarre ist. Hm, aber was ist sie denn eigentlich genau? Hinter dem Begriff Gitarre verbergen sich gänzlich verschiedene und teilweise sogar gegensätzliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Hörbeispiel: Akustische und elektrische Gitarre (Weitere Hörbeispiele gibt es bei den jeweiligen Artikeln zur akustischen und elektrischen Gitarre)</p>
<p><a href="http://www.englisch-jetzt.de/musiker_spielen_kinderlieder.html">Die Musiker hinter den Hörbeispielen</a></p>
<h2>Die Gitarre, das unbekannte Wesen</h2>
<p>Gitarre? Unbekannt? Wieso? Jeder weiß doch, was eine Gitarre ist. Hm, aber was ist sie denn eigentlich genau? Hinter dem Begriff <strong><em>Gitarre</em></strong> verbergen sich gänzlich verschiedene und teilweise sogar gegensätzliche Welten, Klänge und Mythen. Viele denken bei <strong><em>Gitarre</em></strong> an Lagerfeuer und Pfadfinder oder die gute alte Wandergitarre, also ein Ding mit 6 Saiten, das jemand vor seinen Bauch bindet, darauf rumschraddelt und dazu ulkige Lieder singt. Für Rockfans ist eine Gitarre hingegen eine Philosophie, eine Lebenseinstellung, ein &#8220;entweder-oder&#8221;, der kategorische Imperativ, sie ist mindestens elektrisch und nur echt, wenn ihre Töne verzerren und sie dabei jammert und stöhnt.</p>
<p>Der folgende Artikel richtet sich jedoch nicht an professionelle, semiprofessionelle oder zumindest hobbymäßige Rock-Experten sondern an ganz normale Menschen (Eltern&#8230;), die eigentlich nicht viel über Gitarren wissen, dieses Instrument aber dennoch als Lerninstrument für Sohn und/oder Tochter in Erwägung ziehen. Daher werde ich im folgenden versuchen, ganz nüchtern ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und einmal grundsätzlich die unterschiedlichen Gitarrentypen und entsprechenden Klangwelten auseinander zu sortieren, um sie anschließend wieder zusammenzuschütten. Hierbei werde ich mich um größtmögliche Objektivität bemühen. Um vorab einmal die wichtigsten Gitarren zu sehen und vor allem hören, sollte man auf jeden Fall einmal hier vorbei sehen: <a class="aligncenter" href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/gitarre-spielen-lernen.html" target="_blank">Musikinstrumente &#8211; akustische und elektrische Gitarren</a></p>
<h2>Darf es auch ein wenig mehr sein?</h2>
<p>Die erste grundlegende Unterscheidung bezieht sich zunächst einmal auf <em><strong>akustisch</strong></em> oder <em><strong>elektrisch</strong></em>. Das bedeutet nicht, dass elektrische Gitarren ohne Akustik auskommen und dass akustische Gitarren niemals elektrisch sind&#8230; aber zunächst einmal ganz von vorne&#8230;.</p>
<p>Der Begriff <a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/34/ratgeber/die-akustischen-gitarren/">akustische Gitarre</a> zielt in erster Linie darauf ab, die &#8220;ganz normale&#8221; Gitarre (aber was ist schon normal&#8230;?) von der elektrischen Gitarre zu unterscheiden. Dieses ist nötig aufgrund des enormen Stellenwertes der elektrischen Gitarre in der populären Musik. Gäbe es ein vergleichbares Phänomen bei anderen Instrumentengattungen, so müsste man auch von der akustischen Trompete und der akustischen Tuba sprechen (im Gegensatz zur elektrischen Tuba). Da es aber keine E-Tuba gibt (zumindest nicht als Massenphänomen), weiß jeder, dass mit einer Tuba eine ganz normale Tuba gemeint ist und man kann auf den Begriff &#8220;akustische Tuba&#8221; verzichten. Ich werde daher in Zukunft auch nicht mehr von akustischen Tubas sprechen, sondern nur noch von Tubas. Eigentlich werde ich ab sofort überhaupt nicht mehr über Tubas sprechen. Zurück zur Gitarre: Bei der Gitarre ist die Situation ziemlich anders, deshalb spricht man von der <em><strong>akustischen Gitarre</strong></em>, wenn man das herkömmliche Instrument meint, das auch vor 100 Jahren schon Verwendung fand. Der Begriff <em><strong>akustisch</strong></em> sagt in diesem Zusammenhang aus, dass der wahrgenommene Klang direkt vom Instrument erzeugt und auch wiedergegeben wird und die Klangerzeugung nicht wie bei der elektrischen Gitarre durch die Wechselwirkung mit einem elektrischen Gitarrenverstärker entsteht.</p>
<h2>Warum <em><strong>Angie</strong></em> nicht nur am Lagerfeuer sondern auch im Stadion funktioniert</h2>
<p>Wie kann man sich die Klangerzeugung der akustischen Gitarre vorstellen? Nicht wirklich anders als bei der Violine: Die Vibration der Saiten bringt den Resonanzkörpers (oder Korpus) zum Schwingen. Diese Schwingungen werden von der Luft übertragen und bis zum Ohr des geneigten Zuhörers getragen &#8211; solange das geneigte Ohr nicht zu weit weg ist. Also ganz einfach ausgedrückt: Sie sitzen am Lagerfeuer, ein Bekannter hat eine Gitarre dabei und spielt <em><strong>Blowing In The Wind</strong></em>. Sie hören es, Sie freuen sich über den Dylan-Klassiker und alles ist gut. Weil es so gut klingt, spielt er für Sie noch &#8220;Angie&#8221; von den &#8220;Rolling Stones&#8221;. Es klingt immer noch akustisch, ist auch immer noch akustisch, alles ist immer noch gut. Nun stellen Sie sich aber folgendes Szenario vor: Es geht schon wieder um &#8220;Angie&#8221;, wieder von den &#8220;Rolling Stones&#8221;, diesmal aber auch <em><strong>mit</strong></em> den &#8220;Rolling Stones&#8221;. Sie haben nämlich ein Ticket für eine Rolling Stones Show im Müngersdorfer Stadion. Sie sitzen irgendwo auf den hintersten Tribühnen, 800 Meter von der Bühne, diesmal spielt nicht Ihre Lagerfeuerbekanntschaft sonder Keith Richards persönlich die akustische Gitarre, wie Sie mit Hilfe Ihres mitgebrachten Fernglases eindeutig erkennen können. Sie können die Gitarre sehr gut hören und sie klingt auch immer noch wie eine akustische Gitarre &#8211; jedoch sehr viel lauter als am Lagerfeuer. Obwohl Sie diesmal nicht 3 Meter sondern 800 Meter weit entfernt sitzen. Trotz der enormen Geräuschkulisse hören Sie diese zarte Akustikgitarre. Wie ist das möglich? Zauberei? Nein, selbstverständlich wird hier der Klang der akustischen Gitarre elektronisch verstärkt und über das Lautsprechsersystem in das Stadion übertragen. Nicht anders als Mick Jaggers Stimme und die einzelnen Schlagzeugelemente und vieles mehr. Hierbei spielt es keine große Rolle, ob der Klang der akustischen Gitarre mit Hilfe von Mikrophonen, Tonabnehmern oder anderer elektronischer Geräte &#8220;eingefangen&#8221; wird. Trotz der elektronischen Hilfsmittel bleibt der Klang der Akustikgitarre &#8220;akustisch&#8221;. Er wird durch die Elektronik lediglich lauter, jedoch nicht grundlegend verändert. Genau das passiert aber bei einer elektrischen Gitarre. Hier wird der Verstärker nämlich ganz bewusst eingesetzt, um den Klang zu verändern. Der Klang einer elektrischen Gitarre (<a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/39/ratgeber/die-elektrischen-gitarren/">E-Gitarre</a>) entsteht durch die Wechselwirkung zwischen Gitarre und Verstärker. Eine E-Gitarre ohne Verstärker ist leise wie ein Flüstern. Sie hat keinen hohlen Resonanzkörper, der die Schwingungen der Saiten an die Umgebung überträgt, sondern sie ist in den meisten Fällen massiv. Eine E-Gitarre ist also gewissermaßen nichts weiter als ein Brett mit einem angeschraubten Hals. Das bedeutet, dass eine E-Gitarre am Lagerfeuer ohne Verstärker nicht funktionieren wird. Bei absoluter Stille würde man zwar trotzdem noch ein wenig hören (ein perkussives &#8220;Klacken&#8221; der Saiten und sehr wenig &#8220;Ton&#8221;), aber nicht genug, um Zuhörer zu unterhalten, die weiter als einen halben Meter entfernt sind.</p>
<h2>Von Galaxien und Welten</h2>
<p>Damit haben wir also den entscheidenden Unterschied zwischen einer akustischen Gitarre und einer elektrischen Gitarre eingekreist. Quasi umzingelt. Die akustische Gitarre benötigt keine elektronischen Hilfsmittel zur Klangerzeugung während die E-Gitarre ohne elektronische Hilfsmittel gar nicht hörbar wäre. Innerhalb beider Galaxien, der Galaxie der Akustik- und der Galaxie der E-Gitarre, gibt es wiederum verschiedene Welten, die sich ganz grundsätzlich voneinander unterscheiden. </p>
<p>Hier geht es weiter:<br />
<a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/34/ratgeber/die-akustischen-gitarren/">Die akustischen Gitarren</a><br />
<a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/instrumente-online-musicstore/gitarre.html">Eine akustische Gitarre kaufen</a></p>
<p><a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/39/ratgeber/die-elektrischen-gitarren/">Die elektrischen Gitarren</a><br />
<a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/instrumente-online-musicstore/e-gitarre.html">Eine elektrische Gitarre kaufen</a></p>
<p>P.S. Zum besonderen Charme einer Gitarre gehört es, dass man bereits mit wenigen Grundkenntnissen komplette Songs begleiten kann. Der Grund: Die Gitarre ist ein <a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/302/ratgeber/die-welt-der-akkorde/">Akkord-Instrument</a>. Als Beispiel geht es hier zu dem Klassiker unter den Geburtstagsliedern, mit Text, Noten und Gitarren-Tabulatur: <a href="http://six-strings.de/blog/workshops/happy-birthday-fur-gitarre" target="_blank">Happy Birthday TABs</a>. Wer zum Geburtstag gerne mal etwas anderes ausprobieren möchte, kann ja einmal hier hereinhören: Ein neues <a href="http://www.kinderlieder-sammlung.de/texte/weil-heute-dein-geburtstag-ist.html">Geburtstagslied</a>   </p>
<h2>Alle Klangbeispiele der verschiedenen Musikinstrumente<br />
stammen von den folgenden Kinder-Medien:</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0036IBKCK&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B002HMNUK6&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3981160045&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Die Hörbeispiele selbst sind erschienen auf der Audio CD &#8220;Musikinstrumente für Kinder&#8221; und können bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004FB2GXO?ie=UTF8&#038;tag=englilernemit-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B004FB2GXO">Amazon</a> oder bei <a href="http://itunes.apple.com/de/album/musikinstrumente-fuer-kinder/id407933139">iTunes</a> heruntergeladen werden.</p>
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		<title>Die Trompete</title>
		<link>http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/187/ratgeber/die-trompete/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Doering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[hörbeispiel trompete]]></category>
		<category><![CDATA[instrument]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
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		<category><![CDATA[trompete]]></category>

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		<description><![CDATA[Hörbeispiel: Verschiedene Trompeten
Die Musiker hinter den Hörbeispielen
Die Trompete ist die Königin der Blechblasinstrumente. (hier geht es zur Übersicht Blechblasinstrumente). Wenn man auf die Lautstärke und Durchsetzungsfähigkeit ihres Tons abzielt, dann herrscht sie nicht nur über die Blechblas- sondern über alle Blasinstrumente. Die Trompete ist aber auch deshalb so populär, weil sie in so vielen verschiedenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Hörbeispiel: Verschiedene Trompeten</p>
<p><a href="http://www.englisch-jetzt.de/musiker_spielen_kinderlieder.html">Die Musiker hinter den Hörbeispielen</a></p>
<p>Die Trompete ist die Königin der Blechblasinstrumente. (hier geht es zur <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/trompete-spielen-lernen.html" target="blank">Übersicht Blechblasinstrumente</a>). Wenn man auf die Lautstärke und Durchsetzungsfähigkeit ihres Tons abzielt, dann herrscht sie nicht nur über die Blechblas- sondern über alle Blasinstrumente. Die Trompete ist aber auch deshalb so populär, weil sie in so vielen verschiedenen Musikstilen Verwendung findet. So gehört sie beispielsweise als Solo- und Begleitinstrument in das klassische Orchester, sie ist sehr populär in der Jazz-Musik und gehört als Bestandteil eines guten Bläsersatzes auch in Rock/Pop/Funkbands, die mit &#8220;echten&#8221; Bläsern auftreten. Neben dem Einsatz in den oben genannten Bands und klassischen Orchestern ist die Trompete natürlich ganz fester Bestandteil typisch deutscher Musikkultur. Diese kann man einteilen in den weltlichen und kirchlichen Bereich.</p>
<h2>Zunächst einmal ganz weltlich</h2>
<p>Man nennt sie Big Bands, Musikvereine, Blaskapellen, Marching Bands, Karnevalskapellen oder ganz ähnlich oder auch ganz anders. In all diesen Bands oder Kapellen spielen Trompeten (meist mehrere pro Band) eine wesentliche Rolle. Diese Musikformen sind regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. So gibt es etwa die typisch bayerischen Blaskapellen oder ebenso typisch rheinländische Karnevalskapellen. Doch wie sie auch heißen und wie sie auch klingen: Ohne Trompeten wäre diese Art der Musik undenkbar. </p>
<h2>Jetzt kirchlich</h2>
<p>Ebenso stark kulturell in Deutschland verwurzelt sind die sogenannten Posaunenchöre. Vor allem in vielen protestantischen Gemeinden gehören die Posaunenchöre traditionell ganz fest zum kirchlichen Leben. Auch hier gilt, was eigentlich immer gilt: Sinn macht nur, was auch dem Kind gefällt. Bitte zwingen Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn nicht, in einen Posaunenchor einzutreten, wenn sie oder er ansonsten der Musik von Metallica oder Eminem frönt. </p>
<h2>Und nun alles zusammen</h2>
<p>Beide Bereiche, sowohl der weltliche als auch der kirchliche, sind natürlich auf eine starke Jugendarbeit angewiesen und funktionieren wie andere Vereine auch. Sie erneuern sich in einem konstanten Prozess immer wieder und quasi aus sich selbst heraus. Man beachte den Gegensatz zu einer typischen &#8220;Band&#8221;. Die Rolling Stones etwa haben jung angefangen und hören alt (immer noch nicht) auf. Diese Musikvereine / Posaunenchöre nehmen also im Gegensatz dazu gerne Nachwuchsspieler auf, kümmern sich oft sogar um Instrumente und Unterricht, was insbesondere für Eltern interessant sein könnte, die kein größeres Budget für Musikinstrumente und den im Regelfall recht teuren Unterricht  zur Verfügung stellen können oder möchten. Insofern spielen die Musikvereine und Posaunenchöre natürlich eine bedeutende Rolle innerhalb des deutschen Musikkulturbetriebes. Seit einigen Jahren zeichnet sich in Deutschland noch eine neue Entwicklung im Bereich der Jugendförderung ab, die sogenannten Bläserklassen. </p>
<h2>Die Bläserklassen</h2>
<p>Hierbei findet in regulären Schulklassen anstelle bzw. ergänzend zum herkömmlichen Musikunterricht einige Stunden pro Woche Instrumentalunterricht im Klassenverbund statt. Jedes Kind in der Klasse spielt ein Instrument (hier gibt es mehr Informationen zum <a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/570/jeki/das-jeki-programm/" target="blank">Jeki Programm</a>, das in eine ähnliche Richtung zielt.) Zur Auswahl stehen hier die gängigen Blech- und Holzblasinstrumente. Neben der musikalischen Ausbildung stehen hier vor allem soziale Aspekte im Vordergrund, also Stärkung des Klassenverbundes, des Gemeinschaftsgefühls, gemeinsames Hinarbeiten auf die ersten Auftritte u.s.w. Bläserklassen sind meist auf 2 Jahre ausgelegt und werden an vielen weiterführenden Schulen angeboten (meist in den Jahgangsstufen 5 und 6). Zunehmend wird das Konzept auch auf Grundschulen übertragen, wo beispielsweise in den Klassen 3 und 4 eine Bläserklasse eingerichtet wird. Bezüglich der Instrumente und des Unterrichts gibt es verschiedene Modelle, so etwa Kooperationen mit örtlichen Musikalienhändlern, mit Musikschulen, Musikvereinen, mit Musikinstrumentenherstellern oder ähnliches. Die Instrumente werden entweder von der Schule angeschafft und leihweise zur Verfügung gestellt (über Fördervereine) oder es werden spezielle Leasingverträge vermittelt. Weitere Informationen zum Thema Bläserklassen gibt es beispielsweise bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%A4serklasse" target="_blank">Wikipedia</a>. </p>
<h2>Ab welchem Alter kann ein Kind Trompete spielen?</h2>
<p>Wegen der schwierigen und körperlich durchaus anstrengenden Art der Tonerzeugung frühestens ab dem Grundschulalter. In jedem Fall gilt, dass die Schneidezähne eines Kindes voll entwickelt sein müssen bevor es mit der Trompete anfangen kann. Elementar wichtig bei der Trompete ist der sogenannte Ansatz. Dieser wiederum hängt ab zum einen von der individuellen Anatomie (Zahnstellung, Kieferstellung) und zum anderen von der richtigen Spieltechnik. </p>
<h2>Welches Instrument ist das richtige?</h2>
<p>Im Bereich der klassischen Musik und auch bei den meisten Posaunenchören sieht man üblicherweise Messingtrompeten mit Drehventilen. <div class="wp-caption alignnone" style="width: 296px">
	<img alt="Drehventile" src="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/wp-content/themes/thesis_16b/thesis_16b/custom/images/drehventil.jpg" title="Drehventile" width="296" height="302" />
	<p class="wp-caption-text">Drehventile</p>
</div>Auf der anderen Seite des &#8220;Spektrums&#8221; stehen versilberte Trompeten mit den sogenannten Pumpventilen (Perinettrompeten). <div class="wp-caption alignnone" style="width: 296px">
	<img alt="Pumpventile" src="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/wp-content/themes/thesis_16b/thesis_16b/custom/images/pumpventil.jpg" title="Pumpventile" width="296" height="219" />
	<p class="wp-caption-text">Pumpventile</p>
</div>Diese findet man traditionell eher in Jazz- und Unterhaltungsbands. Ganz allgemein gilt der Klang der versilberten Trompeten mit Pumpventil als schärfer, während man den Messingtrompeten mit Drehventil eine gewisse Wärme im Ton nachsagt. Die traditionellen Grenzen verschwimmen allerdings zunehmend, so dass man inzwischen durchaus auch &#8220;Jazztrompeten&#8221; im klassischen Orchester findet. Egal, welche Bauart Sie auswählen, eine Trompete für einen Anfänger muss keinesfalls mehr als 400 Euro kosten, es gibt bereits brauchbare Schüler-Instrumente unter 200 Euro.<br />
In unserem <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/instrumente-online-musicstore/trompete.html">Einkaufsführer Trompete</a> nennen wir Ihnen 3 empfehlenswerte Einsteiger-Modelle und geben außerdem noch einen Budget Tipp (In diesem Fall eine <strong>brauchbare</strong> Trompete für weniger als 100 Euro.<br />
Wenn Sie davor zurückschrecken, eine Trompete zu kaufen, ohne sie vorher in den Händen gehalten zu haben, finden Sie hier unser <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/Musikhaus-Verzeichnis.html" target="blank">Musikhaus</a> Verzeichnis. Wenn Sie nun im Laden stehen und Instrumente vergleichen, sollten Sie darauf achten, dass die Ventile leichtgängig sind und nicht klemmen. Gleiches gilt für die sogenannten Züge. Ich habe oben bereits den <i>Ansatz</i> erwähnt. Eine besondere Rolle in diesem Zusammenhang spielt natürlich das Mundstück. Daher ist es durchaus üblich, dass ein Spieler nach einer gewissen Zeit unabhängig vom Instrument ein neues Mundstück erwirbt, das seine anatomischen Eigenheiten und seinen eigenen Ansatz bestmöglich unterstützt. Diese Erwägungen sollte man bei der Veranschlagung eines Budgets auf jeden Fall berücksichtigen! Ansonsten gilt, dass eine Trompete durchaus pflegeleicht ist. Ein gutes Instrument benötigt abgesehen von ein wenig Öl/Fett für die Ventile keine kostspieligen Pflegemaßnahmen. Wer seinen &#8220;Ansatz&#8221; gefunden hat, die Grifftechnik gelernt hat und die Trompete beherrscht, wird auch mit ähnlichen Instrumenten zurechtkommen, wie beispielsweise dem Flügelhorn. Hier findet sich ein interessantes Hörbeispiel zu <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/trompete-spielen-lernen.html">der Trompete und dem Flügelhorn</a> im direkten Vergleich, viel Spaß! </p>
<h2>Alle Klangbeispiele der verschiedenen Musikinstrumente<br />
stammen von den folgenden Kinder-Medien:</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0036IBKCK&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B002HMNUK6&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3981160045&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Die Hörbeispiele selbst sind erschienen auf der Audio CD &#8220;Musikinstrumente für Kinder&#8221; und können bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004FB2GXO?ie=UTF8&#038;tag=englilernemit-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B004FB2GXO">Amazon</a> oder bei <a href="http://itunes.apple.com/de/album/musikinstrumente-fuer-kinder/id407933139">iTunes</a> heruntergeladen werden.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de%2F187%2Fratgeber%2Fdie-trompete%2F'; szt='Die+Trompete';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/3e/21/widget_3e212ee6e16032a58b5c70d0b2e659a5.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Violine</title>
		<link>http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/178/ratgeber/die-violine/</link>
		<comments>http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/178/ratgeber/die-violine/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 06:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Doering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[geige]]></category>
		<category><![CDATA[hörbeispiel geige]]></category>
		<category><![CDATA[instrument]]></category>
		<category><![CDATA[klangbeispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Musikinstrument]]></category>
		<category><![CDATA[violine spielen lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hörbeispiel: Eine Geige (Violine)
Die Musiker hinter den Klangbeispielen
Zur Familie der Streichinstrumente gehören die Violine, die Viola (in Deutschland auch als Bratsche bezeichnet), das Cello und der Kontrabass. Im Zusammenhang mit einem Musikinstrument für kleinere Kinder steht natürlich die Violine (oder &#8220;Geige&#8221;)  an erster Stelle. Es gibt sie in speziellen Größen für Kinder, um diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Hörbeispiel: Eine Geige (Violine)</p>
<p><a href="http://www.englisch-jetzt.de/musiker_spielen_kinderlieder.html">Die Musiker hinter den Klangbeispielen</a></p>
<p>Zur <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/geige-spielen-lernen.html">Familie der Streichinstrumente</a> gehören die Violine, die Viola (in Deutschland auch als Bratsche bezeichnet), das Cello und der Kontrabass. Im Zusammenhang mit einem Musikinstrument für kleinere Kinder steht natürlich die Violine (oder &#8220;Geige&#8221;)  an erster Stelle. Es gibt sie in speziellen Größen für Kinder, um diesen eine ordnungsgemäße Spielhaltung zu ermöglichen. Hierbei ist das korrekte Verhältnis zwischen der Armlänge des Kindes und der Länge des Instruments entscheidend. Es gibt neben der regulären Größe (=4/4) daher sogenannte 3/4, 1/2, 1/4, 1/8 und 1/16 Violinen. Die reguläre 4/4 Geige ist für Kinder etwa ab 9 oder 10 Jahren zu bewältigen, die kleinste Größe (1/16) ist für die ganz kleinen Spieler konstruiert (etwa ab 3 Jahren). Welche Größe für Ihr Kind in Frage kommt, sollten Sie zusammen mit dem (zukünftigen) Lehrer absprechen bzw. sich im qualifizierten Musikinstrumenten Fachhandel beraten lassen. Es gibt Musikhäuser, die sich auf die Instrumente der Rockmusik spezialisiert haben, wie E-Gitarre, Schlagzeug Bass, und es gibt die eher traditionellen Musikhäuser. Sie ahnen, wo ich Sie zwecks Violinen-Erwerbs hinschicken würde&#8230; gehen Sie also in ein traditionelles Musikhaus. Eine Violine ist nicht unbedingt das Instrument, das man typischerweise im Versandhandel kauft, wobei es inzwischen allerdings auch im Bereich <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/instrumente-online-musicstore/">Musikinstrumente sehr empfehlenswerte Online-Shops</a> gibt. Um zu sehen, welches traditionelle Musikhaus in ihrer Nähe in Frage kommt, können Sie unser <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/Musikhaus-Verzeichnis.html">Musikhaus Verzeichnis</a> benutzen. Es ist nach Postleitzahlen geordnet und ermöglicht Ihnen einen virtuellen Rundgang durch die aufgeführten Musikhäuser.</p>
<h2>Wer sollte eigentlich Violine spielen?</h2>
<p>Kinder, die sich bereits für klassische Musik begeistern können, die eine gewisse Ausdauer haben, die auch einmal eine Durststrecke überwinden, ohne gleich aufzugeben, Kinder die bereits ein hohes Maß an Musikalität zeigen. All dieses wären typische Kandidaten, Violine spielen zu lernen. Haben diese Kinder dann auch noch Eltern an der Hand, die bereit und auch finanziell in der Lage sind, ihnen regelmäßige Violinstunden zu finanzieren, dann könnte dies auf eine günstige Konstellation hindeuten. Oder noch einfacher ausgedrückt: Sie haben ein dreijähriges Musikgenie zuhause? Dann könnte die Violine das passende Instrument sein. Das Kind darf natürlich auch älter sein als 3 Jahre. Oft ist es so, dass besonders musikalische Kinder erst etwas später auffallen, beispielsweise beim ersten Blockflöten-Unterricht. In diesem Fall wird häufig eine Violine als &#8220;nächstes Instrument&#8221; empfohlen.</p>
<h2>Warum sind die Hürden bei der Violine so hoch?</h2>
<p>Wie in anderen Artikeln bereits aufgeführt, gibt es einige Instrumente, die sich aufgrund ihrer einfachen und leicht zu erlernenden Art der Tonerzeugung in besonderem Maße für Kinder anbieten, wie etwa <a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/?p=110"> die Blockflöte</a> oder <a href="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/293/ratgeber/das-glockenspiel/">das Glockenspiel</a>. Stellen Sie einem kleinen Kind ein Glockenspiel auf den Tisch, geben Sie ihm einen Schlegel und es wird in der Regel schon nach kurzer Zeit in der Lage sein, einfache Melodien nachzuspielen. Selbst wenn es noch keine Melodie ist, so sind es doch zumindest schon einmal Töne! Glockenspiel und Blockflöte sind also typische Kinder-Instrumente. Die Violine gehört definitiv nicht dazu! Hier ist zumindest am Anfang nicht viel Platz für Intuition. Bevor das Kind in der Lage sein wird, der Violine wohlklingende Melodien zu entlocken, wird so manche Stunde mit technischen Übungen ins Land gegangen sein. Nicht jedes Kind ist dazu geboren, zunächst einmal über einen langen Zeitraum hinweg regelmäßige und konsequente Technikarbeit zu leisten, bevor es in Form wohlklingender Töne mit den ersten Erfolgserlebnissen belohnt wird. Viele Kinder verlieren aufgrund der fehlenden frühen Erfolgserlebnisse recht bald die Motivation, für den Erfolg zu kämpfen. Diese Kinder geben typischerweise auf oder sie werden (in der Regel von den Eltern oder dem Musiklehrer) mehr oder weniger sanft zum Üben gezwungen. Beides wirkt extrem demotivierend und wird oft noch Jahre später als Niederlage empfunden, so dass auch später noch jegliches Interesse (etwa für ein einfacher zu erlernendes Instrument) bereits im Ursprung erstickt wird. Ich appelliere an dieser Stelle dringend an das Feingefühl der beteiligten Eltern!</p>
<h2>Eine alte oder neue Geige?</h2>
<p>Bei keinem anderen Musikinstrument ist die Nachfrage nach (guten) alten Instrumenten so hoch wie bei Violinen. Mit &#8220;alt&#8221; sind hier Instrumente gemeint, die Anfang des vorigen Jahrhunderts gefertigt wurden oder noch früher. Natürlich gab es immer schon schlechte Instrumente, auch früher, bzw. es sind auch alte Instrumente im Umlauf, die im Laufe der Jahre Schaden genommen haben (etwa durch falsche Lagerung, Unfälle, Kriegswirren etc.). Doch gut erhaltene oder von Meisterhand restaurierte Geigen haben einen ganz eigenen Charme, in der Regel einen sehr guten Klang und sie sind &#8211; sehr teuer. Als Einstiegsinstrument für Nicht-Millionärskinder sollte man daher eher auf ein neues Instrument setzen. </p>
<h2>Welches sind die wichtigsten Qualitätskriterien?</h2>
<p>Ich fange einmal an mit einem unwichtigen: Das Aussehen. Es gibt minderwertige Instrumente, die durchaus prima aussehen. Lassen Sie sich nicht blenden! Wesentlich wichtiger als der oberflächliche Anschein: Eine gute Bespielbarkeit und ordentliche Verarbeitung. Es gibt ganz grundlegende Kriterien, die jedes Instrument erfüllen sollte, auch das billigste. So müssen etwa der Winkel zwischen Hals und Korpus stimmen, ebenso die Mensur (Länge der schwingenden Saite), der Abstand zwischen Saiten und Griffbrett, es darf keine scharfen Kannten geben, etwa an den Stellen, an denen das Griffbrett mit dem Hals verleimt ist, die Wirbel müssen sich leicht drehen lassen, dürfen aber auch nicht zu leichtgängig sein, da sich das Instrument sonst zu leicht verstimmt. Einige dieser Kriterien lassen sich nachträglich einstellen bzw. korrigieren, so etwa die Höhe des Steges, welche wiederum für den Abstand der Saiten zum Griffbrett verantwortlich ist, andere Kriterien sind nachträglich kaum zu korrigieren. Abgesehen von diesen beinahe selbstverständlichen (und relativ leicht nachzuprüfenden) Kriterien gibt es aber auch Kriterien, die zwar ebenso wichtig aber leider weniger offensichtlich sind:<br />
Man unterscheidet zwischen Instrumenten, die aus massivem Holz gefertigt sind und solchen, die aus gesperrtem Holz bestehen. Massive Instrumente sind hochwertiger, teurer in der Herstellung und klingen im Regelfall auch besser als reine Sperrholz-Instrumente. Üblicherweise wird für die Decke wegen des guten Schwingungsverhaltens Fichte verwendet und für Boden und Zargen Ahorn (welches wesentlich härter ist als Fichte). Es gibt auch Mischformen, wie etwa Instrumente mit einer massiven Decke, Boden und Zargen (=die Seiten) gesperrt. Oft findet man die Spezifikation &#8220;mit massiver Decke und massivem Boden&#8221;. Es gibt auch brauchbare Instrumente, die nicht voll massiv sind, man sollte sich lediglich darüber im klaren sein, in welcher Kategorie man sich befindet und innerhalb welcher Kategorie man ein Instrument erwerben möchte. </p>
<h2>Die Apokalypse</h2>
<p>Aber jetzt wird es noch schwieriger, insbesondere was die Überprüfung durch den Kunden vor dem Kauf angeht: Ein ganz wichtiges (und für den Laien kaum überprüfbares) Qualitätskriterium ist das Alter der verwendeten Hölzer. Holz &#8220;arbeitet&#8221;, es ist ein &#8220;lebendiger&#8221; Werkstoff, der auch noch Jahrzehnte nach seinem Dasein in Form eines Baumes auf seine Umgebung reagiert, also insbesondere auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Hiermit meine ich nicht, dass man die Geige ins Feuer wirft oder in den Gartenteich und sich wundert, dass sie anschließend nur noch recht merkwürdige Töne von sich gibt. Nein! Die Auswirkungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind schon bei sehr viel subtileren Änderungen spürbar. Bei Kälte zieht sich Holz zusammen, bei Wärme dehnt es sich aus, bei zu starker Trockenheit können sich Risse bilden (insbesondere beim eigentlich höherwertigeren Massivholz!) Deshalb werden für hochwertige Musikinstrumente Hölzer verwendet, die schon einige Jahre gelagert wurden und sich gewissermaßen schon ein wenig ausgetobt haben, was die natürlichen Veränderungen betrifft. Insbesondere ist dieses abgelagerte Holz trocken und hat die Feuchtigkeit, die es in seinem früheren Dasein als Baum noch zum Leben brauchte, allderweil an die Umgebung abgegeben. Wenn Sie eine Violine kaufen, die noch vor wenigen Wochen als gutgelaunter Baum im Wald stand, so kann sich diese Violine zum Zeitpunkt des Kaufes in wunderbarstem Zustand zeigen, im Laufe der nächsten Monate aber zu extrem unerwünschtem Verhalten neigen. Einfach deshalb, weil sich der Korpus während des Austrocknens verzieht, weil sich Risse bilden oder weiteres Ungemach in der Folge des natürlichen Alterungs- und Austrocknungsprozesses unweigerlich über das Instrument hereinbrechen wird. </p>
<h2>Und nun?</h2>
<p>Wo bekommt man nun ein gutes Instrument? Auch hier gilt, was ich eigentlich zu jedem Instrument schreiben müsste. Es gibt inzwischen sehr gute Instrumente aus China, Taiwan, Südkorea und ähnlichen Ländern, die aufgrund der Kostenvorteile bei der Massenproduktion zu sehr verbraucherfreundlichen Preisen erhältlich sind. Es ist also nicht mehr so einfach wie früher, als alles aus Fernost noch als billig (und minderwertig) galt und alles aus Deutschland teuer war (und als qualitativ hochwertig galt). Es gibt heute teure und günstige Instrumente aus China und es gibt teure und günstige Instrumente aus Deutschland. Es gibt gute Instrumente, die günstig sind und schlechte, die teuer sind. Als Laie hat man eigentlich keine Chance, alle potentiellen Fallen vor einem Kauf auszuschließen, insbesondere das Alter der verwendeten Hölzer kann man als Laie kaum überprüfen. Wenden Sie sich an einen vertrauenswürdigen Musikalienhändler. Auch dieser ist natürlich letztlich darauf angewiesen, den Hersteller-Angaben zu vertrauen doch im Gegensatz zum Kunden kann ein guter Musikalienhändler die Seriösität eines Herstellers einschätzen und ist eher in der Lage, offensichtliche Mängel als solche zu erkennen und beim Hersteller zu reklamieren. Ein seriöser Händler kann Ihnen also sicherlich innerhalb Ihres abgesteckten finanziellen Rahmens einige alternative Instrumente vorstellen.<br />
Wenn Sie sich bereits darüber im Klaren, in welcher Preis- und Qualitätsklasse (Massivholz, Halb-Massiv, gesperrtes Holz) das Wunsch-Instrument liegen soll (bzw. wenn feststeht, dass es zum Beginn einfach nur ein brauchbares und solides Einsteiger Instrument sein soll), finden Sie in unserem <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/instrumente-online-musicstore/violine.html">Einkaufsführer Violine</a> 3 empfehlenswerte Einsteiger-Instrumente zwischen 130 und 550 Euro (keine Meister-Violinen!) und zusätzlich noch einen Budget Tipp. </p>
<h2>Alle Klangbeispiele der verschiedenen Musikinstrumente<br />
stammen von den folgenden Kinder-Medien:</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0036IBKCK&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B002HMNUK6&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3981160045&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Die Hörbeispiele selbst sind erschienen auf der Audio CD &#8220;Musikinstrumente für Kinder&#8221; und können bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004FB2GXO?ie=UTF8&#038;tag=englilernemit-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B004FB2GXO">Amazon</a> oder bei <a href="http://itunes.apple.com/de/album/musikinstrumente-fuer-kinder/id407933139">iTunes</a> heruntergeladen werden.</p>
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		<title>Das Akkordeon</title>
		<link>http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/244/ratgeber/das-akkordeon/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Doering</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[akkordeon spielen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[hörbeispiel akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[instrument]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Musikinstrument]]></category>

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		<description><![CDATA[Hörbeispiele zum Akkordeon:
Die Musiker hinter den Hörbeispielen
Meinen Artikel über die Keyboards habe ich mit der Feststellung eingeleitet, dass kaum ein Begriff aus der Welt der Musikinstrumente derart missverständlich ist wie der des Keyboards. Hierbei sagt der Begriff &#8220;kaum&#8221; natürlich aus, dass es auch noch andere missverständliche Bezeichnungen für Musikinstrumente geben muss. Und in der Tat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Hörbeispiele zum Akkordeon:</p>
<p><a href="http://www.englisch-jetzt.de/musiker_spielen_kinderlieder.html">Die Musiker hinter den Hörbeispielen</a></p>
<p>Meinen Artikel über die Keyboards habe ich mit der Feststellung eingeleitet, dass kaum ein Begriff aus der Welt der Musikinstrumente derart missverständlich ist wie der des Keyboards. Hierbei sagt der Begriff &#8220;kaum&#8221; natürlich aus, dass es auch noch andere missverständliche Bezeichnungen für Musikinstrumente geben muss. Und in der Tat, hier haben wir einen neuen Kandidaten: Das Akkordeon. Rein begrifflich betrachtet, könnte man das Akkordeon auch zu den Keyboards zählen, denn schließlich benutzt der Spieler ähnliche Tasten wie bei anderen Keyboards, um Melodien zu spielen. Doch das Leben ist schon kompliziert genug und allein aufgrund der reichen Historie hat das Akkordeon eine eigenständige Rubrik verdient. </p>
<h2>Was ist denn am Akkordeon so missverständlich?</h2>
<p>Es gibt unzählige Bauarten, die je nach Region verschieden (teilweise sogar gegensätzlich!) benannt werden. Während beispielsweise in einigen Regionen die Begriffe Akkordeon und (Hand) Harmonika als Synonyme verwendet werden, benutzt man sie anderenorts zur Abgrenzung zwischen verschiedenen technischen Ausprägungen. Hinzu kommen zahlreiche umgangssprachliche Bezeichnungen (wie z.B. das Schifferklavier&#8221;), mit denen verschiedene Menschen verschiedene Instrumente verbinden. </p>
<h2>Und nun?</h2>
<p>Thema dieses Portals ist &#8220;Musikinstrumente für Kinder&#8221; und ich werde mich daher darauf beschränken, die grundsätzliche Funktionsweise zu beschreiben, wobei ich den Begriff Akkordeon als Oberbegriff benutze und lediglich 2 Unterkategorien unterscheide, nämlich das sogenannte <strong><em>Pianoakkordeon</em></strong> und <strong><em>Knopfakkordeon</em></strong>.</p>
<h2>Wie funktioniert das Akkordeon?</h2>
<p>Mit Luft. Wieso Luft? Es pustet doch wohl niemand in ein Akkordeon hinein? Natürlich nicht. Wobei das gar nicht einmal so abwegig ist. Nimmt man (stark vereinfacht betrachtet) nur die rechte Seite des Akkordeons (vom Spieler aus betrachtet, also die sogenannte Diskantseite), passt die Mechanik entsprechend an und steckt sie in ein Plastikgehäuse, so hat man eine Melodika, also ein Blasinstrument mit einer klavierähnlichen Tastatur. Die Funktionsweise des Akkordeons ähnelt jedoch eher der Tonerzeugung traditioneller Kirchenorgeln (Pfeifenorgeln), deren Pfeifen ja auch durch einen Luftstrom zum Klingen gebracht wurden und werden. Dieser Luftstrom wird erzeugt durch einen Blasebalg. Vor Erfindung der Elektrizität musste dieser Blasebalg im Falle der Kirchenorgel während des Orgelspiels von einem oder mehreren Helfern fortwährend betätigt werden. Je nach Größe der Orgel, der Art und Anzahl der gezogenen Register braucht eine Pfeifenorgel jede Menge Luft! Insofern kann man sich das Akkordeon hilfweise als Miniatur-Orgel vorstellen. Anstelle der Pfeifen verfügt ein Akkordeon über sogenannte Stimmplatten. Das Instrument ist derart handlich, dass der Spieler den &#8220;Blasebalg&#8221; selbst betätigen kann. Dieser befindet sich nun zwischen den Armen des Spielers. Auf der linken Seite (wieder vom Spieler aus betrachtet) befinden sich die Bässe, rechts die sogenannte Diskantseite. Hier wird die Melodie gespielt. Ein ähnliches Prinzip der Tonerzeugung findet man auch beim Dudelsack. Hier wird der Blasebalg allerdings in der Tat durch stetes Hineinblasen des Spielers mit Luft gefüllt, die er dann mit dem Arm aus dem &#8220;Sack&#8221; in die Pfeifen presst. Der Luftstrom beim Akkordeon wird hingegen von den ständig auseinander- und zusammengehenden Armen des Spielers erzeugt. Daher auch die  umgangssprachlichen Bezeichnungen Ziehharmonika oder (noch schlimmer&#8230;) Quetschkommode. Je nach Größe des Akkordeons, der Anzahl der Tasten und Register wird hierfür mehr oder weniger Muskelkraft benötigt. Für ein Kind kommt daher zum Einstieg in der Regel zunächst einmal nur ein kleineres Akkordeon in Frage. Mit einem entsprechend kleinen Instrument kann ein Kind durchaus schon im Vorschulalter beginnen. </p>
<h2>Pianoakkordeon und Knopfakkordeon</h2>
<p>Diese beiden grundsätzlichen Ausprägungen des Akkordeons unterscheiden sich im wesentlichen durch die Diskantseite, also die rechte Seite des Instruments. Hier gibt es grundsätzlich 2 Arten von Tasten: Die vom Klavier bekannte Tastatur mit schwarzen und weissen Tasten (daher Pianoakkordeon) und im Gegensatz dazu die runden Knöpfe (Knopfakkordeon). Der Vorteil des Pianoakkordeons liegt in der einfacheren Orientierung, da man es mit der vom Klavier bekannten Tastatur zu tun hat.<div class="wp-caption alignright" style="width: 260px">
	<img alt="Das Knopfakkordeon" src="http://www.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de/wp-content/themes/thesis_16b/thesis_16b/custom/images/knopfakkordeon.jpg" title="Das Knopfakkordeon" width="260" height="178" />
	<p class="wp-caption-text">Das Knopfakkordeon</p>
</div>Der Vorteil des Knopfakkordeons liegt in der ergonomisch günstigen Anordnung der runden Knöpfe. Hier befinden sich die Tasten und damit die Töne sehr viel näher beieinander, so dass sich das Knopfakkordeon prinzipiell virtuoser bedienen lässt als das etwas &#8220;schwerfälligere&#8221; Pianoakkordeon. Ausnahmen bestätigen die Regel! Zur Frage, welchem Instrument für ein Kind der Vorzug zu geben sei, zitiere ich an dieser Stelle <a href=" http://www.musikwerkstatt-rzeszut.de/">Martin Rzeszut</a>, Akkordeonlehrer, Musiker, Künstler, Autor, Gründer und Betreiber der Musikwerkstatt Rzeszut:</p>
<blockquote><p>Noch ein wichtiger Hinweis aus meiner Unterrichtspraxis: Kindern, die noch das Notenlesen lernen sollten, empfehle ich für den Anfang immer ein kleines Pianoakkordeon. Es ist für jeden Menschen vorteilhaft, dieses System einmal kennenzulernen. Die Pianotastatur gehört schliesslich zu unserem traditionellen Kulturinventar und stützt den Umgang mit traditionell notierter Musik. Die Vertrautheit mit ihr ist besonders für Jugendliche mit fest ausgeprägten Vorstellungen von „ihrer“ Musik vorteilhaft. Man muss ja im Anfangsunterricht auch überhaupt nicht auf Daumenakrobatik oder Fingerverknotungen setzen und begnügt sich als Lehrer mit den einfach zu greifenden Tonarten C-Dur und A-Moll, denn für genau jene Tonarten ist die weisse Tastatur mit ihren schwarzen Hilfstasten historisch gesehen ja optimiert! Die Entscheidung des musizierenden Kindes, später auf das Knopfakkordeon umzusteigen oder auch beim Pianoakkordeon zu bleiben, ist bei solchem Vorgehen fundierter.
</p></blockquote>
<p>Soweit also das Zitat aus dem Magazin <a href="http://www.musikwerkstatt-rzeszut.de/index.php/mwr/artikel/chromatisches_knopfakkordeon_system_c_griff/">Tönchen</a></p>
<h2>Warum ein Akkordeon?</h2>
<p>Noch immer gibt es viele Kinder, die Akkordeon spielen lernen und das Instrument ist vielseitiger als man gemeinhin denkt. Viele verbinden mit dem Akkordeon volkstümliche Musik. In der Tat ist das Akkordeon allein aufgrund seiner langen Tradition ein volkstümliches Instrument. Man findet es aber in derart vielen Kulturen der Welt, dass man auf einen ungeheuer reichen Schatz an Musikliteratur zurückgreifen kann. Keineswegs ist man mit einem Akkordeon ausschließlich auf volkstümliche Weisen bajuwarischer Herkunft beschränkt. Womit ich ausdrücklich nichts gegen Volksweisen bajuwarischer Herkunft sagen möchte. Mir ist es lediglich wichtig, darauf hinzuweisen, dass die für das Akkordeon komponierte Musik vielschichtiger und sehr viel facettenreicher ist als oft angenommen. Mit dem Akkordeon sind völlig verschiedene Musikstile verbunden. Machen Sie doch einmal folgendes Experiment: Denken Sie an das Akkordeon in Verbindung mit den folgenden Städten und Regionen der Erde und Sie werden grundverschiedene Assoziationen haben: Wien, Paris, Bayern, Tirol, Argentinien, Balkan, Russland&#8230; Ein Akkordeon ist also in gar keiner Weise so einseitig wie es oft wahrgenommen wird. Hinzu kommt ein weiterer großer Vorteil des Akkordeons: Es ist ein Harmonie-Instrument, d.h. man kann mit dem Akkordeon wie ja der Name bereits nahelegt Akkorde spielen. Was bedeutet das? Man kann mehrere Töne zur gleichen Zeit spielen. Dieses ist ansonsten den Keyboards (als Oberbegriff für alle akustischen und elektronischen Tasteninstrumente) und Gitarren vorbehalten.</p>
<h2>Wie teuer ist ein Akkordeon?</h2>
<p>Nicht ganz billig&#8230; eine völlig sinnlose Antwort. Also deutlicher: Aufgrund der großen Anzahl mechanischer Bauteile ist das Akkordeon recht aufwändig in der Herstellung. Obwohl selbst Traditionshersteller wie die Firma Hohner aus Trossingen seit langer Zeit viele Komponenten in China fertigen lassen, ist ein neues Akkordeon kaum zum Fernost-Schnäppchenpreis zu haben. Es geht üblicherweise los bei etwa 400 Euro, ab etwa 700 Euro gibt es bereits eine große Auswahl. </p>
<blockquote><p>Ergänzung: Im August 2011 kontaktierte mich die Autorin diverser Akkordeon Schulwerke für Kinder, Marianne Baldauf, um mich auf ein Angebot hinzuweisen, das in der Tat die &#8220;von-bis-Preisangabe&#8221; aus dem vorherigen Absatz schlägt und das ich interessierten Eltern nicht vorenthalten möchte. Es handelt sich hierbei um ein Angebot des Akkordeonkinderverlages: <a href="http://www.akkordeonkinderverlag.de/melodica.htm#akkkids">Ein Vorschul-Akkordeon der Firma <strong>Harmona</strong> für 350 Euro (incl. Gigbag)</a>. Nach meinen Recherchen dürfte dies das derzeit günstigste seriöse Online-Angebot in Deutschland darstellen. In diesem Zusammenhang verweise ich auch gerne auf die Akkordeonhefte von Marianne Baldauf für Kinder ab 5 Jahren: <a href="http://www.akkordeonkinderverlag.de/akkspiel-2009.htm">Akkordeon-SPIEL mit Tasti und Basti</a> Auf den Seiten des Verlages finden sich auch Schulwerke zum Thema &#8220;Klassenmusizieren&#8221; oder &#8220;Musik in der schulischen Ganztagesbetreuung&#8221;</p></blockquote>
<p>Weitere Akkordeons zum Einstieg für Kinder haben wir hier zusammengestellt: <a href="http://www.musikinstrumente-fuer-kinder.de/instrumente-online-musicstore/akkordeon.html">Akkordeon Modelle</a> Große Akkordeons renommierter Hersteller kosten oft mehrere Tausend Euro. Viele dieser professionellen Instrumente liegen bereits im Preisbereich zwischen 5.000 und 8.000 Euro. Abschließend der Hinweis, dass Sie keinesfalls ein Akkordeon anschaffen sollten, ohne vorher den zukünftigen Lehrer oder das anvisierte Akkordeonorchester o.ä. kontaktiert zu haben. Hierzu gibt es einfach zu viele verschiedene Bauarten, die wiederum völlig verschiedene Spielweisen verlangen.</p>
<h2>Alle Klangbeispiele der verschiedenen Musikinstrumente<br />
stammen von den folgenden Kinder-Medien:</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0036IBKCK&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B002HMNUK6&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=englilernemit-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3981160045&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Die Hörbeispiele selbst sind erschienen auf der Audio CD &#8220;Musikinstrumente für Kinder&#8221; und können bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004FB2GXO?ie=UTF8&#038;tag=englilernemit-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B004FB2GXO">Amazon</a> oder bei <a href="http://itunes.apple.com/de/album/musikinstrumente-fuer-kinder/id407933139">iTunes</a> heruntergeladen werden.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.blog.musikinstrumente-fuer-kinder.de%2F244%2Fratgeber%2Fdas-akkordeon%2F'; szt='Das+Akkordeon';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/3e/21/widget_3e212ee6e16032a58b5c70d0b2e659a5.js"></script></div>]]></content:encoded>
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